Gewöhnen an den Kong

Ein Kong ist ein Spielzeug, das jedem Hund Freude macht, wenn man ihm beibringt, ihn richtig zu benutzen. Er eignet sich sowohl gut als Weihnachtsgeschenk als auch dazu, den Hund in der stressigen Vorweihnachtszeit zu beschäftigen. Was man beachten sollte, damit Fido den maximalen Kau- und Schleckspaß hat, verraten die folgenden Zeilen.

In der Hundeabteilung nahezu jedes Zoofachhandels ist er mittlerweile vertreten: Der Kong – ein robustes, kegelförmiges Spielzeug aus Naturkautschuk mit Hohlraum, das springt und hüpft und zudem noch mit Leckereien gefüllt werden kann. Während markeneigene Hundekekse und Pasteten zum Einfüllen in den Kong angeboten werden, sind den Befüllungsmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Die kurze Bemühung einer Internetsuchmaschine deiner Wahl nach “Kongrezepten” wird dir rasch seitenweise Vorschläge liefern, um auch deinem Hund das Gummispielzeug besonders schmackhaft zu machen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Umgang mit dem Kong gelernt sein will und nicht jedem Hund leicht fällt.

Auswahl eines geeigneten Kongs

Der Kong sollte so groß sein, dass dein Hund ihn nicht verschlucken kann, aber nicht so groß, dass er mit dem Unterkiefer in der großen Öffnung stecken bleiben könnte. Dies ist besonders wichtig, wenn du vor hast, deinen Hund irgendwann unbeaufsichtigt mit dem Kong alleine zu lassen.

Erste Schritte

Zuerst sollte dein Hund lernen, dass der Kong nicht nur ein lebloses Spielzeug ist, das man apportieren, bekauen oder durch die Gegen hüpfen lassen kann, sondern dass er auch Leckerchen beinhalten kann. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Möglichkeiten der Manipulation des Kongs und sowie der Füll- und Beschäftigungsoptionen fördert kognitive Fähigkeiten in Welpen und adulten Hunden. Anfangs solltest du also nur ein paar lose, trockene Leckerchen in den Kong einfüllen, damit für deinen Hund ein rascher Belohnungseffekt gegeben ist und sein Interesse geweckt wird.

Als nächstes kannst du beispielsweise Leberpastete oder ungesalzene Erdnussbutter in den Kong streichen und ein paar Käsewürfel sowie trockene Futterstücke hinzufügen. Wichtig ist, dass diese Mischung noch relativ lose ist, also die trockenen Brocken noch herausfallen, der Käse aber “picken” bleibt. So lernt dein Hund, dass man den Kong nicht nur hüpfen lassen kann, sondern auch schütteln und schlecken.

Schwierigkeit steigern

Nachdem dein Hund nun etliche positive Erfahrungen mit raschen Erfolgerlebnissen hatte, kannst du nun langsam die Schwierigkeit erhöhen. Eine ganz einfache Methode ist, den Kong mit Trockenfutter zu füllen und dann in ein Gefäß mit warmem Wasser zu stellen, bis das Futter ganz aufgequollen ist.

Erfahrenen Hunden kann man dann mit geschmolzenem Käse (der Kong ist für kurze Zeit mikrowellentauglich, aber unbedingt abkühlen lassen!) oder komplexeren Mischungen – beispielsweise Feuchtfutter mit Keksen gemischt, Kaustangen in geriebenen Obstmischungen stecken, Öffnung mit Rinderlunge oder dergleichen verschließen uvm. – weiter herausfordern und für lange Zeit beschäftigen.

Das Internet ist voll mit verschiedensten tollen Rezeptideen für den Kong, eine Google-Suche lohnt sich!