Weihnachtliche Hundekekse

Oh so fröhlich, oh so selig sind während der Adventzeit auch meine Hunde. Heuer habe ich richtig weihnachtliche Hundekekse für meine Fellkinder und KundInnen gebacken. Damit auch eure Hunde zu Hause gesunde Hundekekse während der Feiertage genießen können, findet ihr hier mein Rezept für strahlende Hundeaugen.

Wenn ich eine Handvoll dieser Kekse in der Jackentasche habe, pickt Digga selbst im Freilauf nur im unaufgeforderten “Fuß” an mir. Also: Nachbacken lohnt sich, auch wenn andere Rezepte bestimmt weniger geruchsintensiv beim Backen sind.

Für Diggas weihnachtliche Hundekekse brauchst du:

  • 200 g Dinkelvollkornmehl

  • 100 g Pansenmehl, erhältlich im gut sortierten Tierbedarfshandel

  • 3 Bio-Freilandeier

  • 50 mL Sonnenblumenöl

  • 150 g geriebene Mandeln

  • 1/3 Päckchen Weinsteinbackpulver

  • 2-3 Teelöffel Honig

  • 1 EL Anis

  • evtl. 3-4 EL Wasser, nur falls der Teig zu trocken ist

  • sowie ein Eiweiß, Kokosflocken und gehobelte Mandeln zum Dekorieren

In einer großen Schüssel oder der Küchenmaschine mit Knethaken alle Zutaten gut vermischen, bis ein in Konsistenz lebkuchenähnlicher Teig entstanden ist. Um die Blausäure in den geriebenen Mandeln musst du dir keine Sorgen machen, da sie sich beim Backen verflüchtigt. Falls der Teig zu feucht oder pickig erscheint, nach Gefühl noch etwas Vollkornmehl zugeben. Anschließend solltest du den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und eine gute Stunde im Kühlschrank (oder bei feiertäglichem Platzmangel draußen am Fensterbrett) ruhen lassen.

Nachdem der Teig gerastet hat, bestreust du die Arbeitsfläche mit Mehl und rollst ihn aus. Ursprünglich wollte ich für Digga ja ein Lebkuchenhaus als Geburtstagskuchen backen, dafür eignet sich dieser Teig aufgrund des groben Pansenmehls leider nicht. Er lässt sich für Kekse sehr gut ausrollen, ich war aber besorgt, ob er die nötige Stabilität für ein Häuschen hätte. Wer den Teig jedoch feiner möchte, sollte das Pansenmehl also vorab nochmals in der Küchenmaschine ganz fein reiben.

Nun stichst du Kekse aus und bäckst sie im vorgeheizten Backrohr (Ober- und Unterhitze) bei 190° Celsius für ca. 12 Minuten. Wegen der essentiellen Fettsäuren im Sonnenblumenöl solltest du die Plätzchen keinesfalls heißer backen. Die beste Haltbarkeit erzielst du, wenn du das Backrohr nach 12 Minuten abdrehst und die weihnachtlichen Hundekekse über Nacht nachtrocknen lässt. Das Backrohr vor dem nächsten Morgen zu öffnen empfiehlt sich übrigens nur für besonders abgehärtete Nasen, denen intensiver Pansengeruch nichts ausmacht. (Wer wie ich einige HundefreundInnen zu beschenken und nur wenig Zeit hat, kann anstatt Kekse auszustechen auch einfach mit dem Messer 1,5 cm mal 1,5 cm kleine Happen schneiden. In Zellophanfolie mit Schleifchen verpackt, sind sie ein nettes kleines Weihnachtsgeschenk.)

Am nächsten Tag habe ich die Adventplätzchen noch hundegerecht dekoriert. Dafür bestrich ich die Hundekekse mit etwas Eiweiß und bestreute sie anschließend mit Kokosflocken oder dekorierte sie mit gehobelten Mandeln.

Das tolle Coverfoto hat übrigens meine liebe Freundin und Foodbloggerin Katharina Kovacs geschossen, auf deren Blog du tolle Menschenrezepte  findest.

Frohe Feiertage Ihr Lieben!